no. 4

zum lachen - stadt und witz


 

 

 


 

 


 

Die Begriffe "Stadt" und "Witz" waren ursprünglich und sind immer noch inhaltlich miteinander verwoben.
Der Stadt als Ort der geschliffenen Rede, des unvernünftigen Vergnügens, der reizvollen Gestaltung steht demnach das Prinzip Land als Ort des ernsthaften Arbeitens gegenüber.

Was bedeutet es vor diesem Hintergrund, Frankfurt als die Bankenmetropole zu bezeichnen? Wo vergnügen wir uns heute, wo findet Kommunikation statt? Öffentlich und urban oder eher privat und im virtuellen Raum? Ist Stadt ohne lachen, ohne Fest schlicht unerträglich? Oder ist die viel kritisierte Festivalisierung ein grundsätzliches Element des urbanen, ist vielleicht unser Verständnis vom planen in der Stadt viel zu ernsthaft?

am 25. Juli 2004 im Cafe im Frankfurter Kunstverein