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migration - gibt es doch grenzen des wachstums?


 

 

 

 


Augenfällig wandern Menschen durch das Bahnhofsviertel Frankfurts, Geldströme werden am Innenstadtende der Kaiserstaße erzeugt und gelenkt. Wohntürme beherbergen vorübergehend ihre Kompetenzen einsetzende Hochqualifizierte. Weniger gut ausgebildete Menschen bieten sich oder ihre Leistung an vielen Orten der Stadt an.
Kultur inkl. sog. Multikultur wird in den Städten produziert. Der föderale Staat bundesrepublikanischen Zuschnitts spricht diese Aufgabe den kommunalen bzw. Landesorganisationen zu. An Kultur partizipieren "alle", "die Gesellschaft", der "Standort". Die Nähe unterschiedlicher Produktionsfaktoren und Standortqualitäten lassen Agglomerationen entstehen, zu deren Wesen die Migration, der Handel, die Flexibilität von Arbeit und Gütern gehören.

Können uns einige zureisende Menschen aus der Ukraine gefährden? Warum stellt sich das Anderssein fremder Religionen vor den Fassaden im "globalition style" behindernd in den Weg? Migration und Ballung bedingen sich und hängen von der Allverfügbarkeit von Transportkapazitäten zum Nulltarif ab: Gibt es doch Grenzen des Wachstums? Sinkt die Lebensqualität in Städten? Wo wandern wir hin? Einkommen entstehen durch den Strom von Gütern und deren Verwandlung. Wenn wir Migration zum Erliegen bringen,
verarmen wir dann? Bauen wir Wohnungen für die Ewigkeit, aber keiner bleibt?

Die Architekturklasse der Städelschule gab einführend drei Statements zum Thema des Abends.

am 9. April 2005 im Cafe im Frankfurter Kunstverein