no.9

die grenzen der ordnung


 

 

 

 

 


 

Lässt sich die deutsche Ordnung in "Entwicklungs"-Länder exportieren - oder können wir umgekehrt von den dortigen Entwicklungsprozessen und informellen bis chaotischen Organisationsformen etwas dazulernen?

Der Suche nach reaktionsfreudigen Planungsstrategien bei uns steht die Sehnsucht anderer Länder entgegen, sich vor den Unwägbarkeiten und Gewalten der Natur und der Gesellschaft durch bessere Organisation zu schützen. Welche Rolle spielt die jeweilige lokale Kultur und Tradition, z.B. in Ägypten, Indonesien, Deutschland innerhalb derartiger Mechanismen?
Wenn Verfahren und Abläufe neu strukturiert werden, fragen wir nach
- der Geschwindigkeit von Entscheidungsprozessen
- den Verantwortlichkeiten der Beteiligten
- den gestalterischen Auswirkungen demokratischer Prozesse
- dem gesellschaftlichen Bedürfnis nach Ordnung
- dem Verhinderungspotenzial von Rechts- und Sicherheitssystemen

Kleine Kostproben aus der Praxis präsentierten:
Anke Strittmatter (Guestlecturer Trisakti, Jakarta), Christian Voigt (GTZ-Entwicklungsexperte, Kairo), Prof. Uras Siahaan (UKI, Jakarta), Prof. Markus Neppl (Uni Karlsruhe)

am 17. Mai 2005 im Cafe im Frankfurter Kunstverein